Berliner Fashion Week 2010

Michalsky Style Nite

 

 

 

Freitagabend: wir wollen zur Michalsky Style Nite. Ein neues Mode-Konzept. Demnach sollen im Friedrichstadt-Palast  an einem Abend drei Schauen stattfinden: Lala Berlin, Kavier Gauche und Michalsky werden dort ihre Kollektionen zeigen. Plus: die Londoner Band Spandau Ballet sorgt für Musik! Ein geballtes Programm an Mode und Unterhaltung also. Der Aufwand, den Michael Michalsky betreibt, ist auf den ersten Blick - wie man es von ihm gewohnt ist - immens (siehe Foto,  Eingangsbereich des Theaters). Die Spannung steigt. Wie sich herausstellt, ist an dem Abend aber vor allem eines gefragt: Geduld!!

 

Den Anfang der Schauen macht - mit einer knappen Stunde Verspätung- Lala Berlin. Dann gibt es eine längere Pause bevor das Design-Duo Kavier Gauche ihre Kollektion zeigt (sehr gelungen). Michalskys Präsentation ist das große Finale, für ihn läuft u.a. Katrin Thormann über den Laufsteg.

Danach heißt es: die Party kann starten. Mit dem Auftritt des Spandau Ballets, die ihre Klassiker wie ‘gold’ zum besten geben, geht es los. Auch Michael Michalsky und Jessica Schwarz tanzen in den ersten Reihen mit. Den ausführlichen Bericht des Abends lesen Sie hier:  http://www.vogue.de/articles/fashion-shows/fashion-shows/michalsky/2010/01/23/19572

Modenschau des Chanel-Designers

Paris feiert Karl Lagerfeldzuletzt aktualisiert: 08.03.2010 - 12:05

Paris (RP). Von Tiefseetauchern hat sich der deutsche Designer Karl Lagerfeld für seine aktuelle „Prêt-à-porter”-Kollektion Herbst/Winter 2010/2011 inspirieren lassen. Mit Latex-Leggins und hautengen, glitzernden Tops, teilweise in unverkennbarer Taucheranzug-Optik, begeisterte der Designer das Publikum bei der Schau seines Labels „Karl Lagerfeld” in Paris.

 

Anders als bei seinen Entwürfen für das französische Modehaus „Chanel” setzte Lagerfeld bei der Kollektion für sein eigenes Label verstärkt persönliche, modische Vorlieben um. Diese fanden sich vor allem in den schmal geschnittenen Blusen mit hohem Kragen wieder, die stark an Lagerfelds eigenen Stil erinnerten: Der Designer trägt bevorzugt eng anliegende Hemden mit hohem Kragen.

Besonderes Aufsehen erregten bei der Lagerfeld-Schau die schwarzen, schimmernden Vinyl-Bleistift-Röcke und engen Latex-Leggins sowie seine gradlinig geschnittenen Tuniken aus glänzendem Material. Außergewöhnlich waren auch Lagerfelds Mantelkreationen, bei denen er im Origami-Stil Knickfalten an der Vorderseite anbrachte.

 

Charakteristisch für den Modezar aus Deutschland sind die schmalen Silhouetten und puristischen Linien seiner Entwürfe, die durch die neuen Materialien wie Latex teilweise futuristisch anmuteten. Bei der Schau dominierten kühle Farben wie Schwarz, Weiß und Silber. Die Kritiker zeigten sich begeistert.

Karl Lagerfeld, der nach eigener Aussage 1938 in Hamburg geboren wurde, lebt seit 1953 in der französischen Hauptstadt. Dort ist er mit seinen Kollektionen für die Modehäuser „Fendi” und „Chanel” weltberühmt geworden. Bei seiner Schau gab der bekennende Exzentriker auch bekannt, dass er den nächsten Pirelli-Kalender fotografieren wird.

Die Schau war eine von knapp 90 Präsentationen bei der Modewoche in Paris, bei der bis zum kommenden Mittwoch die Designer ihre Kollektionen vorstellen.

 

 



Pages to the People